Durch unsere Arbeit im Vorfeld der Platzierung von Versicherungen entsteht gleichzeitig die Basis für ein Berichtswesen über die Risikosituation des Unternehmens und deren Beherrschung. Die Unternehmensleitung erhält auf diese Weise ein Instrument an die Hand, das diesen Teilbereich der unternehmerischen Führungsverantwortung objektiviert und einer periodischen Überprüfung und Fortschreibung zugänglich macht. Dieses Instrumentarium ist für eine erfolgreiche Unternehmensführung unabdingbar. Insbesondere unter der Regie des ® KonTraG und ® Basel II. 

KonTraG

Das KonTraG betrifft mittelständische Betriebe zwar nicht unmittelbar. Es ist auf börsennotierte Aktiengesellschaften sowie auf GmbHs und GmbHs & Co KG mit freiwillig eingerichteten Aufsichtsräten zugeschnitten. Nach dem erklärten Willen des Gesetzgebers soll es jedoch Ausstrahlungswirkung auf alle anderen Gesellschaftsformen haben. Unabhängig von der Rechtsform wird jede Führungspersönlichkeit durch das KonTraG ausdrücklich an seine persönliche Haftung erinnert. Der Vorstand einer AG beispielsweise ist nunmehr explizit verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit dem Fortbestand des Unternehmens gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden können. Das aktive Risikomanagement wird zum Standard. Standards gelten – abgestuft - prinzipiell für alle Größenordnungen von Unternehmen. Bezüglich der persönlichen Verantwortung eines Geschäftsführers wird es seit dem In Kraft treten des KonTraG schwieriger, sich darauf zu berufen, eine statische Erfassung potenzieller Risiken bzw. ein aktives Risk Management sei entbehrlich.

Nicht zuletzt das KonTraG zwingt die Unternehmensführung zur Einrichtung bestimmter Tools für die Erfassung und Beherrschung von Risiken. Contrust kann die Unternehmen dabei nachhaltig unterstützen Ihnen einen Teil der Arbeit abnehmen und Ihnen viel Erfahrung zur Verfügung stellen.


Basel II

Den Begriff Basel II (Basel 2) hat man bisher gedanklich mit dem Bankensektor verbunden. Die Rede nach "Eigenkapitalvorsorge der Banken" drang an unsere Ohren bisher nur im "Peanuts-Fall" des Baulöwen Schneider. Risikomanagement, Qualitätsmanagement und ein klares Controlling sind eigentlich klare Unternehmensaufgaben, dabei spielt es keine Rolle wie groß oder welche Rechtsform die Unternehmung Unternehmen hat.

Mit Basel II jedoch wird die Aufgabe des Ratings (Einstufung des Unternehmens in Risikoklassen) von so gewaltiger Bedeutung werden, dass man ohne die Säulen CRQ (Controlling – Risikomanagement – Qualitätsmanagement) sein Unternehmen bei keiner Bank mehr zur Kreditanfrage erfolgreich vorstellen kann.

Ein transparentes Risiko- und Versicherungsmanagement bildet die Grundlage. Häufig stellen die Banken nicht nur die Frage, ob im Schadenfall (z.B. Brand) die Versicherung die Finanzierung der Wiederherstellung übernimmt, sondern ob auch Risikovorsorge für eine Betriebsunterbrechung getroffen wurde - damit die Kreditverpflichtungen auch in der Zukunft beglichen werden können.

Wir unterstützen Sie in Ihren Risikomanagementaufgaben, damit Ihre Unternehmung "bankabel" und "insurabel" bleibt.